Dienstag, 14. Dezember 2010

Rückgespräch mit den Kostenträgern

Im Sommer 2010 hat ein PAN Arbeitskreis mit den Kostenträgern sowie dem MDK einen Ablauf zur "Verordnung und Vergütung der ambulanten Palliativpflege" entwickelt und für eine Testphase vereinbart. Am 5. Dezember fand dazu ein Auswertungsgespräch statt. Wurde in den vergangenen Monaten vom Hausarzt eine zusätzliche Palliativpflege auf Musterblatt 12 verordnet und von einem der anerkannten Palliativpflegedienste ausgeführt, so stellte sich der Abrechnungprozess mit den (vertretenden) Kostenträgern als wesentlich vereinfacht dar.
Ein wichtiger Schritt in 2011 wird es sein, die Hausärzte über die Möglichkeit zusätzliche Palliativbehandlungspflege verordnen zu können, zu informieren.

3. PAN Gesamtnetzwerktreffen

Am 24. Nov. 2010 fand das PAN Gesamtnetzwerktreffen in Minden statt. Notar und Rechtsanwalt Dr. Lange was als Referent eingeladen. Er informierte uns über das Betreuungsrecht sowie zu den gesetzlichen Änderungen der Patientenverfügung. Die Änderungen erfordern eine Modifizierung der Mindener Patientenverfügung. Der Arbeitskreis hat dazu bereits getagt. Ein wichtiger Aspekt ist, die Mindener Patientenverfügung mit der ambulanten Palliativversorgung sinnvoll und rechtssicher zu verzahnen. Ein weiteres Treffen findet am 15. Dezember 2010 statt.

PAN Vorstellung Arbeitskreis Stationäre Pflege in Minden

Am 24. Nov. konnte sich PAN im Arbeitskreis Stationäre Pflege, Minden im Robert-Nussbaum-Haus vorstellen. Stationäre Altenpflegeeinrichtungen gehören zur häuslichen Umgebung. Bewohner, die am Lebensende stehen, können in die ambulante Schmerzversorgung eingeschrieben werden und damit auch bei aufwändigem palliativmedizinischen Bedarf in der Einrichtung verbleiben. Der Weg zu einer optimalen Schmerzversorgung wird sichergestellt, denn der Hausarzt kann mit den Palliativmedizinern des PKD`s zusammenarbeiten. Darüber hinaus soll der Bewohner, vor einer Einweisung in ein Krankenhaus nach Möglichkeit bewahrt werden.

Ein Schwerpunktthema des Nachmittags war die "Verordnung und Vergütung der ambulanten Palliativpflege". Wird Palliativ-Behandlungspflege obligatorisch von den Pflegekräften geleistet, oder kann bei einem aufwändigen schmerzlindernden Pflegebedarf zusätzliche Behandlungspflege vom Hausarzt verordnet werden? Eine Antwort konnte zunächst nur angedacht werden. Einen für alle Beteiligten gangbaren Weg zu ebnen, wird uns sicherlich auch noch 2011 beschäftigen.

Donnerstag, 11. November 2010

PAN Vorstellung in der Pfarrkonferenz Kirchenkreis Minden

Im Festsaal der Diakonie Stiftung Salem fand am 10. Nov. 2010 die Pfarrkonferenz des Kirchenkreises Minden statt. PAN war mit dem Hospizkreis Minden e.V. eingeladen, die bestehenden ambulanten Palliativversorgungsstrukturen in Kreis vorzustellen. Oliver Vogelsmeier, Pfarrer der evangelischen Krankenhausseelsorge im Klinikum Minden hat seine Teilnahme an den PAN Gesamtnetzwerktreffen zugesagt. Damit ist ein weiterer und erfreulicher Netzwerkfaden zwischen PAN und der Seelsorge zu spannen.

PAN Vorstellung in der Kommunalen Gesundheits- und Pflegekonferenz des Kreises Minden-Lübbecke

PAN wurde am 3. November 2010 in die Kommunale Gesundheits- und Pflegekonferenz eingeladen, um
  • den rechtlichen Hintergrund zur ambulanten Palliativversorgung darzustellen.
  • das PAN Netzwerk vorzustellen.
  • über den heutigen Stand der Versorgungsstrukturen im Kreis Minden-Lübbecke zu informieren.
  • und einen Ausblick über weitere geplante Aktivitäten im Kreis zu geben.

Aus der Zuhörerschaft wurde das große Engagement der Palliativmediziner im Aufbau der Versorgungsstrukturen im Kreis lobenswert betont. Dabei wurde herausgehoben, wie weit die Versorgungsstrukturen in dieser Region schon entwickelt sich. Insbesondere wenn man die Zahlen mit denen anderen Regionen vergleicht.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen

Am 17. Aug. 2010 wurde die "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland" verabschiedet. Sie verbindet Handlungsoptionen und eine Selbstverpflichtung für die Zukunft.

Träger sind die deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), der deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) und die Bundesärztekammer (BÄK).

Die Charta kann auf der Internetseite http://www.charta-zur-betreuung-sterbender.de/ angesehen und heruntergeladen werden.

Mittwoch, 22. September 2010

PAN im Arbeitskreis Pflegeberatung des Kreises Minden-Lübbecke

Nach einer langen Sommerpause öffentlicher Veranstaltungen konnte sich PAN heute im Arbeitskreis Pflegeberatung des Kreises Minden-Lübbecke vorstellen. Thematisiert wurde der aktuelle Stand der Versorgungsstrukturen für schwersterkrankte und sterbende Menschen im Kreisgebiet, die rechtlichen Rahmenbedingungen, entwickelte Verordnungsabläufe und die wichtigsten Ansprechpartner. Der Arbeitskreis wurde von ca. 15 Akteuren der Pflegeberatung besucht. Zu den Zuhörenden gehörten auch die Mitarbeitenden der Info-Zentren Pflege des Kreises. PAN freut sich nun auch zu den kommunalen Vertretern einen persönlichen Kontakt geknüpft zu haben.

Montag, 21. Juni 2010

PAN Vorstellung beim Senioren- und Behindertenbeirat in Bad Oeynhausen

PAN wurde am 16. Juni zur Vorstellung in die gemeinsamen Versammlung des Senioren- und Behintertenbeirates nach Bad Oeynhausen eingeladen. Dagmar Löffler informierte über den Rechtsanspruch der Bürger auf eine ambulante Palliativversorgung sowie über die bereits aufgebauten palliativmedizinischen Versorgungsstrukturen im Kreis Minden-Lübbecke. Von besonderem Interesse waren die Handlungsmöglichkeiten als möglicher Patient oder betroffener Angehöriger.

Weitere Möglichkeiten, um die ambulante Schmerzversorgung am Lebensende vorzustellen sind angedacht und werden von beiden Seiten positiv entgegengesehen.

Donnerstag, 17. Juni 2010

1. PAN Klausurtag


Am 12. Juni 2010 fand der 1. PAN Klausurtag in Minden, in den Räumen von PariSozial, Simeonstrasse, statt. Teilnehmende waren Palliativmediziner aus dem PKD Minden-Hille-Porta-Petershagen, dem PKD Altkreis Lübbecke sowie dem PKD Bad Oeynhausen. Antje Rohlfing vertrat die Sicht der Patienten-Koordination, Helmut Dörmann die Sicht der ambulanten Hospizbegleitung und H-D. Tiemann sowie T. Volkening die Sicht der Palliativpflege.


Thema des Tages waren die Ziele und Perspektiven für die PAN-Netzwerkarbeit, die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit, insbesondere mit den niedergelassenen Hausärzten sowie ein effektiver und wirkungsvoller Strukturaufbau. Mit hoher Priorität wurde eine gezielte und umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit eingestuft. Durch sie sollen Bürger über ihre Rechte und Möglichkeiten sowie über das schon fest tragende Versorgungsnetz stärker informiert werden.


Auch wenn alle Teilnehmenden einen ganzen Samstag für die ambulante Palliativarbeit in Minden-Lübbecke opferten, so wurde die Arbeit doch als notwendig und vor allem ergebnisreich erlebt.


Ein Presseartikel zu diesem Tag wird folgen.

Montag, 31. Mai 2010

PAN Stand "Am Tag der Offenen Tür" ...

Am Samstag, den 29. Mai 2010 hat PAN in Vernetzung mit dem Hospizkreis Minden, einen Informationsstand zum "Tag der Offenen Tür" im Radiologischen Versorgungszentrum in Minden zur Verfügung gestellt. Der Vormittag stand geladen Gästen zur Verfügung. Am Nachmittag wurden Bürgerinnen und Bürger aus Minden-Lübbecke begrüßt.

Freitag, 28. Mai 2010

PAN Vorstellung beim NADel e.V.

Der NADel e.V. ist das Netzwerk ambulanter Dienste in Minden-Lübbecke. Die Akteure von PAN und NADel e.V. stellen neben weiterer ambulanter Pflegeanbieter, die allgemeinen ambulante Palliativversorgung sicher. Daher war neben einer allgemeinen Vorstellung von PAN und den Informationen zu den rechtlichen und vertraglichen Vorgaben der KV Westfalen Lippe, die konkrete Zusammenarbeit in der Vorsorgung eines Palliativpatienten ein wichtiges Gesprächsthema. Bei etwa 10% der Palliativpatienten ist eine spezielle ambulante Palliativpflege notwendig, die vom Hausarzt verordnet werden muss. Dies kann zu einer Versorgung von zwei Pflegediensten führen. In diesen Fällen sind Information und Teamarbeit wichtig sowie eine gute Verzahnung über die Patienten Koordinatorin.

Freitag, 21. Mai 2010

PAN Vorstellung bei Salem Köslin

PAN hat sich am 18. Mai im Salem Köslin Haus in der Mitarbeiterbesprechung vorgestellt. Seit dem 1.4.2009 definiert der Vertrag der KV Westfalen Lippe stationäre Senioreneinrichtungen zur häuslichen Umgebung. Das bedeutet, dass die ambulante Palliativversorgung auch in stationären Einrichtungen umgesetzt werden muss. Neben Fragen und Anregungen zu den Strukturvorgaben wurden erste Überlegungen angestellt, wie die Schnittstelle zwischen stationärer und ambulanter Versorgung zur Nahtstelle und eine gemeinsame Versorgung gestaltet werden kann. PAN wird für Pflegekräfte in stationären Pflegeeinrichtungen eine Vorgehensbeschreibung entwickeln, die eine möglichst einfache Orientierung für die praktische Umsetzung bieten soll.

Mittwoch, 5. Mai 2010

PAN Gesamtnetzwerktreffen




Am 3. Mai 2010 fand das zweite PAN Gesamtnetzwerktreffen in diesem Jahr statt. Zum ersten mal trafen sich Akteure und Interessierte der ambulanten Palliativversorgung in Bad Oeynhausen. Beste räumliche, verpflegerische und technische Bedingungen ließen auch zu später Stunde die 18 Teilnehmenden gut zusammen arbeiten. Im Mittelpunkt des Abends standen der aktuelle Stand der Versorgungsstrukturen, ein Rückblick über die wesentlichen Netzwerkaktivitäten sowie ein Ausblick zu geplanten und notwendigen Vorhaben. Im Gespräch wurden weitere Perspektiven und wichtige Akteure, welche die Tragfähigkeit des Netzwerkes unterstützen können, zusammengetragen. Die Anregungen werden in die Ziele und Perspektiven von PAN einfließen.

Und zu guter letzt wurde dieser Blog vorgestellt und in der Gruppe für tauglich erklärt, um die Kommunikation und Information netzwerkgemäß fließen zu lassen.

Immer wieder schön ist zu erleben, wie das professionsübergreifende Denken der Anwesenden den "ummantelnden Gedanken" der Palliativversorgung mit Leben füllt. Dies ist jedoch nur meine persönliche Wahrnehmung als Netzwerk Koordinatorin. Vielleicht gibt es dazu ja den einen oder anderen Kommentar.

Das nächste PAN Gesamtnetzwerktreffen wird im Herbst stattfinden. Der Termin wird im Juni bekanntgegeben. Eine persönliche Einladung werde ich Ihnen zusenden.

Sonntag, 2. Mai 2010

PAN ist online

Liebe PAN Netzwerklerinnen und Netzwerkler,
Liebe PAN Interessentinnen und Interessenten,

eine wirkungsvolle Vernetzung lebt von einem guten Informationsfluss. Dazu möchten wir die Technik nutzen. Natürlich kann und soll sie nicht die menschliche Begegnung ersetzen. Denn wie Martin Buber schon sagte: "Nur in der Begegnung und im Gespräch wird der Mensch zum Menschen". Dafür werden wir weiterhin unterschiedliche Veranstaltungen durchführen. Informationen zu bevorstehende und gewesen Veranstaltungen finden Sie hier. Und!!! Sie können Ihre Meinung, Ansichten und Fragen zu den Veranstaltungen und zur ambulanten palliativ Versorgung im Kreis Minden- Lübbecke hier äußern.

PAN Termine